Studium z. Diplom-Rechtspfleger/-in (FH) - Beamtenlaufbahn des geh. Justizdienstes (w/m/d)
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Das ist der Job
Der Beruf des Rechtspflegers ist etwas ganz Besonderes– auch im europäischen Vergleich. Der Berufsalltag von Rechtspflegern ist geprägt von selbständigen und eigenverantwortlichen Entscheidungen in vielen rechtlichen Angelegenheiten. Rechtspfleger unterstützen und kontrollieren die Betreuer bei ihrer Tätigkeit.
Er leitet die Gläubigerversammlungen und sorgt für eine gerechte Verteilung des vorhandenen Vermögens. Jahr: Studium an der Hochschule zur Vermittlung der theoretischen Grundlagen (Studium I) 2. Jahr: Praktische Ausbildung bei Gerichten und Staatsanwaltschaften zur Anwendung der erworbenen Kenntnisse in der Praxis (Studienpraxis) 3.
Jahr: Studium an der Hochschule zur Wiederholung und Vertiefung der theoretischen Grundlagen (Studium II) mit anschließender Prüfung und deutschlandweit anerkanntem Hochschulabschluss Der Wechsel von Theorie und Praxis ermöglicht den Studierenden bereits während der Ausbildung praktische Erfahrungen und einen frühen Bezug zu echten Fällen. …als persönliche Wahl Grundsätzlich geht es in unterschiedlichen Bereichen immer wieder darum, Sachverhalte zu erfassen, zu ordnen und rechtlich mit Hilfe der einschlägigen Gesetze zu bewerten.
Das brauchst du
Rechtspfleger prüfen die Voraussetzungen und nehmen die Eintragungen vor. Alles rund um die Bewerbung Die Voraussetzungen für eine Bewerbung zum Rechtspfleger-Studium erfüllst du, wenn du das Abitur oder die Fachhochschulreife hast, die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine der sonstigen Staatsangehörigkeiten gemäß§ 7 Beamtenstatusgesetz (z.B.
EU-Bürger) besitzt die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in ein Beamtenverhältnis erfüllst und gesundheitlich geeignet bist.
Darum lohnt es sich
Ein Beruf mit Verantwortung Wenn Du dich für diesen Beruf entscheiden, erwartet dich ein Studium mit einem Wechsel aus Theorie und Praxis, Bezahlung von Anfang an und mit besten Perspektiven für einen sicheren, abwechslungsreichen Arbeitsplatz in der Justiz mit viel Eigenverantwortung.
Diese Weisungsfreiheit macht den Beruf besonders attraktiv und gleichzeitig besonders verantwortungsvoll. Rechtspfleger entscheidenüber Eintragungen in das Grundbuch und sorgen damit für Rechtssicherheit. Insolvenzverfahren Ist ein Unternehmenüberschuldet, wird ein Insolvenzverfahren eröffnet, das anschließend vom Rechtspfleger geführt wird.
Handels- und Vereinsregister Unternehmen und Vereine entstehen erst durch die Eintragung in einem staatlichen Register. Vollstreckung von Freiheitsstrafen Rechtspfleger setzen durch, dass verurteilte Straftäter ihre Gefängnisstrafe antreten, und stellen sicher, dass Gefangene nach Verbüßung der Strafe wieder entlassen werden.
Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur inneren Sicherheit.
Ein Beruf mit Perspektive Als Beamte des gehobenen Justizdienstes haben Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger einen abwechslungsreichen und attraktiven Arbeitsplatz, der ihnen finanzielle Sicherheit, gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie umfangreiche Fortbildungsangebote bietet.
Denn Rechtspfleger sind bei ihren Entscheidungen nicht an Weisungen von Vorgesetzten, sondern nur an Recht und Gesetz gebunden. Sie entscheiden wie ein Richter unabhängig und eigenverantwortlich.
Ein Beruf mit Vielseitigkeit Ohne Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger würden die Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugseinrichtungen in unserem Land nicht funktionieren. Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind hauptsächlich bei Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig– aber nicht nur.
Zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten bieten sich zum Beispiel in Ministerien, im Justizvollzug und beim Bundesamt für Justiz. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeitsbereiche gehören: Familien- und Betreuungsverfahren Personen, die nicht mehr für sich selbst sorgen können, erhalten einen Betreuer.
Damit wahren sie die Rechte von Menschen, die sich selbst nicht mehr helfen können. Zwangsversteigerungen und andere Zwangsvollstreckungen Manche Menschen zahlen ihre Schulden nicht, obwohl sie dazu verpflichtet sind.
Rechtspfleger sorgen dafür, dass die Gläubiger zu ihrem Geld kommen, indem sie zum Beispiel das Haus des Schuldners versteigern oder sein Arbeitseinkommen pfänden. Damit verhelfen sie dem Recht zum Durchbruch.
Grundbuchangelegenheiten In den Grundbüchern sind alle Grundstücke mit ihrem Eigentümer und möglichen Belastungen (zum Beispiel Hypotheken) dokumentiert. Damit sorgen sie für klare Verhältnisse. Rechtsantragsstelle Rechtspfleger nehmen Anträge von rechtssuchenden Bürgern entgegen und unterstützen sie beim Umgang mit Gerichten.
Damit helfen sie, die Rechte der Bürger zu wahren. Nachlassangelegenheiten Nach dem Tod eines Menschen prüfen Rechtspfleger, wer die Erben sind, und stellen entsprechende Nachweise aus. Damit sorgen sie für die Durchsetzung des letzten Willens von Verstorbenen.
Prüfungsabsolventen werden als Justizoberinspektor/-in (Besoldungsgruppe A 10) eingestellt, Beförderungsmöglichkeiten gibt es bis zur Oberamtsrätin bzw. zum Oberamtsrat (Besoldungsgruppe A 13).
Besonders qualifizierte Beamtinnen und Beamte können in den höheren Dienst aufsteigen oder eine Zusatzausbildung zur Amtsanwältin bzw. zum Amtsanwalt bei einer Staatsanwaltschaft absolvieren. Das Studium …imÜberblick Das Studium beginnt am 1. September an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen und verläuft in drei Abschnitten: 1.
Dafür ist es wichtig, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, präzise zu erfassen und selbst klar und verständlich zu formulieren. Jura ist zudem eine Wertungswissenschaft.
Ob eine rechtliche Entscheidung richtig und gerecht ist, kann deshalb nicht mit naturwissenschaftlicher Eindeutigkeit festgestellt werden, sondern bedarf einer Abwägung verschiedener Argumente und Aspekte.
Deshalb sollte es Ihnen Spaß machen zu argumentieren, sich mit anderen auszutauschen und am Ende mit Ihrer abschließenden Entscheidung Verantwortung zuübernehmen. Für deine Bewerbung nutzt du bitte das Online-Bewerbungsverfahren. Den entsprechenden Link findest du auf dieser sowie auf der Homepage des Oberlandesgerichts Karlsruhe.
Folgende Unterlagen werden benötigt: Motivationsschreiben individuell gestalteter Lebenslauf Schulzeugnisse der letzten drei Schulhalbjahre ggf. Zeugnisseüber Ausbildungs- und Beschäftigungszeiten seit Beendigung der Schulzeit ggf.
Zeugnisseüber bestandene Prüfungen Auf Basis der Bewerbungsunterlagen findet eine Vorauswahl statt, nach der Bewerberinnen und Bewerber für das weitere Auswahlverfahren vor Ort eingeladen werden.
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